Herbstfotografie in Altglienicke

Letztes Jahr ging das Thema Herbstfotografie leider irgendwie ungeknipst an mir vorüber. Dieses Jahr habe ich mich dafür gleich mehrfach am Thema versucht. Neulich waren meine Freundin und ich nämlich in Beelitz und drehten eine Runde auf dem Baumkronenpfad. Den Bericht dazu gibt es dann die Tage, sobald ich Zeit finde, ein paar Bilder auszuwählen (immerhin 60 Stück haben es in meine Sammlung geschafft).

Für Fotografiebegeisterte mit Freude an der Natur ist der Herbst natürlich ein ganz besonderes Schauspiel. Ganz kurz nur kleiden die Bäume sich in die buntesten Farben, bevor sie vor dem nahenden Winter resignieren und kahl werden. All das Rot und Gold, als wollte die Natur uns versöhnlich sagen, es sei schon alles nicht so schlimm. Die große Dürre dieses Jahres, alle Katastrophen, die da noch kommen mögen, doch jetzt wird erst mal Farbe bekannt.

Wozu in die Ferne schweifen …

Da ich der Meinung bin, dass man für schöne Bilder nicht immer unbedingt weit fahren muss, wollte ich mich doch auch direkt vor der Haustür mal dem Herbst widmen. Eigentlich hätte ich es sogar gern zum Sonnenaufgang versucht, allerdings schien an besagtem Tag leider erstens morgens die Sonne nicht und zweitens bin ich einfach viel zu verpennt, um zu unchristlicher Zeit mit der Kamera durchs feuchte Gras zu stapfen.

Daher hieß das Motto also einmal mehr »Goldene Stunde«, bzw. eben dieses Mal »Herbstfotografie zur goldenen Stunde«. Viel ist nicht dabei herausgekommen und sicher landen die Bilder nicht in meinen Top 10, aber ich finde, die aktuelle Herbststimmung in meinem Wohnort fangen sie doch ganz gut ein.

Ein Rundgang durch die Altstadt Köpenick

Gestern, am Tag der Deutschen Einheit, fiel mir wirklich die Decke auf den Kopf. Natürlich hätte ich problem in die Innenstadt fahren und mir die Feierlichkeiten anschauen können, klar. Aber ganz ehrlich? Als Berliner ersäuft man ja schon an normalen Werktagen regelrecht in Menschen. So entschied ich mich, das ganze Brimborium elegant zu ignorieren. Dennoch wollte ich unbedingt ein wenig vor die Tür. Gegen Abend brach zudem die Sonne durch die Wolken und tauchte alles in wunderbar goldenes Licht. Drum beschloss ich, Kamera und Stativ zusammenzupacken und noch einmal der Altstadt Köpenick einen Besuch abzustatten.

Erwartungsgemäß waren hier weniger Menschen anzutreffen als es sonst an Feiertagen oder auch an Freitagabenden vielleicht der Fall gewesen wäre. So konnte ich mein Stativ relativ frei überall dort aufbauen, wo ich gerade wollte. Die Altstadt Köpenick ist wirklich sehr, sehr schön! Wer als Fotograf die Augen offenhält, entdeckt immer wieder das eine oder andere Detail, das es wert ist, abgelichtet zu werden. Mit Stativ kam ich mir allerdings etwas arg auffällig vor, sodass ich mich auf wenige zumeist langzeitbelichtete Aufnahmen beschränkte. Ich werde wohl mit meiner geliebten 17mm-Festbrennweite noch mal dort vorbeischneien und als Tourist getarnt die alten Gassen erkunden.

Die Altstadt Köpenick in Bildern

Bis dahin hier eine kleine Galerie meiner gestrigen Tour. Ich habe noch einmal das Schloss abgelichtet, diesmal zur »Goldenen Stunde«. Außerdem ist mir eines meiner neuen Lieblingsbilder geglückt, nämlich das Rathaus, das ziemlich zentral in der Altstadt zu finden ist. Direkt vor der Tür steht der berühmte »Hauptmann von Köpenick« und begrüßt Bittsteller wie flanierende Spaziergänger. Für die Aufnahme habe ich mittels HDR-Funktion meiner Kamera mehrere Bilder erstellt und in der Postproduktion in Lightroom zusammengesetzt. Dies erlaubte mir, den maximal möglichen Dynamikumfang zu nutzen. Gerade die Schatten ließen sich so schön herausarbeiten. Die Stimmung hat, wie ich finde, etwas Magisches an sich.

Makrofotografie: Bienchen und Blümchen

Würde mich jemand fragen, auf welche Art der Fotografie man sich als Einsteiger stürzen sollte, ich würde wohl die Makrofotografie vorschlagen. Speziell Naturmakros, denn kaum eine andere Motivart gibt derart schnell schönen Ergebnisse her. Die Kamera wird durch das Makroobjektiv zur Lupe. Feinste Details, für das Auge normalerweise kaum sichtbar, bannt der Sensor aufs Foto. Ein Gänseblümchen am Straßenrand wird in der Großaufnahme zum faszinierenden Wunder der Natur. Wer als Fotografieanfänger auf der Suche nach der Motivation ist, kann sie hier mit hoher Wahrscheinlichkeit finden.

Was mich daran so fasziniert? Als Fotograf werde ich eins der Umwelt. Während ich durch Wald und Wiesen schleiche, achte ich auf Dinge, die wir alle sonst für selbstverständlich halten. Doch in der Makrofotografie ist nichts selbstverständlich, alles ist besonders. Nichts ist entspannender, als sich ausgiebig zu überlegen, wie sich diese Blume oder jenes Insekt am besten in Szene setzen lässt. Der schnelllebige Alltag bleibt draußen, der Stress des Bürojobs fällt von mir ab. All das bietet mir die Makrofotografie wie keine andere Art der Fotografie. Ich bringe die Zeit mit, die Natur hat sie ohnehin.

Regeln der Makrofotografie

So esoterisch das alles klingen mag, ganz ohne Voraussetzungen und Regeln geht’s dann aber doch nicht. Zuerst einmal lohnt es sich, zumindest die einfachsten Prinzipien der Makrofotografie verstehen zu lernen. Was unterscheidet ein gutes Foto von einem beliebigen? Dabei empfiehlt sich wie so oft: Lies ein Buch! Hier kann ich »Die Fotoschule in Bildern – Makrofotografie« sehr empfehlen. Das Buch ist nicht sehr theoretisch, sondern lässt mehrere Fotografen ihre Bilder präsentieren und dazu erklären, wie sie diese aufgenommen und was sie selbst dabei beachtet haben. Learning by doing quasi. Man lernt viel dazu und hat auch noch Spaß beim Anschauen der unglaublich tollen Fotos.

Ist die Theorie klar, muss leider ein wenig Geld in die Hand genommen werden. Ohne Makroobjektiv geht es nicht. Normale Objektive bekommen die Auflösung nicht hin, bzw. haben sie keine derart geringe Naheinstellgrenze. Kurz gesagt: Ich komme mit einem normalen Objektiv nicht so nah an mein Motiv heran, da es dann nicht mehr scharf stellt. Solche Objektive gibt es für alle System- und Spiegelreflexkameras. Für die Makrofotografie in der Natur gilt die Devise. Je länger die Brennweite, desto besser, denn gerade Insekten flüchten, wenn man ihnen zu nahe kommt. Leider sind die Linsen dann aber auch umso teurer. Ich selbst verwende aktuell aus Kostengründen leider nur ein 30mm Makroobjektiv. Tipp für den Objektivkauf: Mit etwa 90mm aufs Vollformat gerechnet lassen sich schon schöne Ergebnisse erzielen, ohne dass man den Insekten die Linse in den Nacken drücken muss.

Womit wir bei der wichtigsten Regel wären: Macht nichts kaputt! Als Makrofotograf bin ich nur als stiller Beobachter in der Natur, also verhalte ich mich auch so. Wenn ich merke, ich scheuche Insekten nur unnötig auf, dann lasse ich sie in Ruhe suche mir ein anderes Ziel. Außerdem sollten Blumen und andere Pflanzen nicht herausgerissen werden, nur weil sie anderswo vielleicht einen schöneren Hintergrund hätten.

Und damit wären wir bei Regel Nummer 2: Achtet auf die Komposition. Ein gutes Makrofoto ist idealerweise aus der Froschperspektive aufgenommen und nicht von oben drauf. Dabei muss man sich hin und wieder ziemlich verrenken, aber das gehört dazu. Ein Kippdisplay an der Kamera ist in der Makrofotografie daher Gold wert. Außerdem sollte ein gutes Makrofoto einen Vordergrund, einen Mittelteil mit Hauptmotiv und einen Hintergrund (meist schön unscharf) haben. Ausnahmen gibt es natürlich immer und nicht immer lässt sich diese Regel umsetzen. Im Zweifel ist jedes Foto besser als keines.

Letzte Regel, die ich zu beachten versuche: Wenn Insekten das Motiv sind, sollte man ihre Augen auf dem Bild scharf sehen können. Klar, der knackscharf abgelichtete Hintern einer gerade flüchtenden Hummel hat auch was für sich, ihr als Betrachter in die Augen schauen zu können, macht aber deutlich mehr her. Dennoch auch hier: Der Hummelhintern ist im Zweifel besser als gar kein Bild.

Makrofotografie im heimischen Garten

Der diesjährige Sommer war die Hölle für die Natur. Der Herbst ist da nicht besser, denn zumindest im Raum Berlin-Brandenburg rafft eine seit April noch immer anhaltende Dürre die Umwelt zusehends dahin. Nicht nur dass sich kaum mehr Wildblumen finden lassen, auch Insekten sind dieses Jahr rar (und leider auch Vögel). Das menschgemachte Insektensterben tut hier ein Übriges.

Wir haben unter anderem auch deswegen im heimischen Garten vor allem Pflanzen, die Bienen und Hummeln anziehen. An schönen Tagen summt und brummt es, dass es eine helle Freude ist. Und so konnte ich trotz Umweltkatastrophe auch in diesem Jahr einigermaßen der Makrofotografie frönen, wie auch heute. Hier ein paar Ergebnisse meiner wirklich kurzen Fototour. 😉 Nicht alle sind perfekt und ziehen in meine Top 10 ein, aber ich hatte meinen Spaß.

Das Schloss Köpenick zur »blauen Stunde«

Nach einem gefühlt unendlich langen Sommer habe ich mich in den letzten Tagen doch sehr über die Wolken gefreut, die endlich mal wieder den Himmel hier bedeckten. Für Fotografen natürlich doof, es sei denn, man plant vielleicht, ein Foto zur »blauen Stunde« aufzunehmen. Blaue Stunde? Das ist, wie der Name schon sagt, der Moment zwischen Tag und Nacht, in dem es noch nicht richtig dunkel ist, jedoch hauptsächlich das blaue Spektrum des Lichts reflektiert wird. Ich hoffe, ich das soweit korrekt wiedergegeben.

Blaue Stunde: Einer vom Pferd
Die Altstadt kann sich sehen lassen. Ich werde mich dort sicher noch mal blicken lassen.

Ein wolkenverhangener Himmel zumindest ist dann kein so großes Problem mehr. Daher schwang ich mich gestern auf den Drahtesel und radelte nach Köpenick, um das dortige Schloss zur blauen Stunde zu fotografieren. Ich hatte ein recht ähnliches Bild im Internet gefunden und dachte mir, hey, das probierst du auch mal. Gesagt, getan! Ich war natürlich viel zu früh da, sodass ich mich noch ein wenig nach weiteren Locations umschauen konnte. Die Köpenicker Altstadt ist ja recht schön, drum werde ich dort wohl demnächst noch mal ein wenig Tourist mit Kamera spielen.

Als die blaue Stunde herangerückt bzw. es dunkel genug war (fast schon zu dunkel, so im Nachhinein betachtet), hatte ich mich mitsamt Kamera und Stativ (Pflicht!) auf einem kleinen Steg positioniert. Ich verwendete das M.Zuiko 12-40mm Pro, ein großartiges, knackscharf abbildendes Objektiv. (Zum Thema Objektive, und was ich so benutze, werde ich demnächst vielleicht auch noch mal was schreiben.) Durch das wenige Licht musste ich automatisch mehrere Sekunden lang belichten, sodass das Wasser schön glatt wirkt. Leider sieht man wegen des inzwischen etwas zu dunklen Himmels keine sonstigen Wasserspiegelungen mehr, aber das Resultat gefällt mir trotzdem ganz gut.

Festbrennweiten? Wozu das denn?

Als ich mit dem Fotografieren anfing, fand ich reine Zoom-Objektive sehr praktisch. Klar, wer seine erste Kamera kauft, bekommt ja üblicherweise auch gleich ein brauchbares Kit-Objektiv dazu. Dieses deckt schon mal den Brennweitenbereich ab, mit dem man anfangs ohnehin fast ausschließlich experimentieren möchte. Festbrennweiten dagegen fand ich lange Zeit wahnsinnig unpraktisch weil unflexibel, sieht man mal von Makroobjektiven ab. Auch heute noch finde ich Zoom-Objektive praktischer und dennoch habe ich mir neulich eine Festbrennweite gekauft.

Festbrennweiten: M.Zuiko 17mm 1:1.8
href=”https://www.phan-thomas.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_4300.jpg”> Macht an der kleinen OM-D E-M10 Mk. II doch einiges her.[/
Das Olympus M.Zuiko 17mm 1:1.8 ist es geworden. Warum dieses? Es ist wahnsinnig klein, wahnsinnig leicht und hat mit F1.8 eine schöne Offenblende, mit der sich auch an einem Micro-Four-Thirds-Sensor freigestellte Motive erzielen lassen. Außerdem sind 17mm an Micro Four Thirds eine sehr praktische Brennweite. Durch den Crop-Faktor kommt man nämlich auf den Bildausschnitt eines 34mm-Objektivs an einer Vollformatkamera – eine sogenannte Reportagebrennweite. Man kann damit immer noch einigermaßen gut Landschaften und Gebäude einfangen, da der Bildausschnitt noch nicht zu eng ist. Gleichzeitig lassen sich Situationen sehr gut im Bild festhalten, bspw. Personen in ihrem aktuellen Umfeld, wenn es eben kein Portrait sein soll. Praktischerweise hat das M.Zuiko 17mm auch einen pfeilschnellen Autofokus sowie einen sehr geschmeidigen Fokusring fürs manuelle Scharfstellen. So macht das Fotografieren definitiv Spaß. Der Preis des Objektivs ist mit über 400 Euro aber definitiv zu hoch fürs Gebotene. Nur so viel, ich hab weniger bezahlt, aber ein Schnäppchen war das Objektiv trotzdem nicht, zumal seine Abbildungsleistung jetzt auch nicht zur absoluten Oberklasse im MFT-Segment zählt. Warum ich es nun aber gekauft habe? Also …

Gute Gründe für Festbrennweiten

  1. Man hört auf, sich seine Welt »zurechtzuzoomen«. Ein Zoom ist ja nicht vorwiegend dazu gedacht, alles näher heranzuholen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, sondern dazu, eine andere Perspektive einzufangen. Mit einer Festbrennweite fällt dieser vermeintliche Komfort weg. Ich musste mir Motive auf der ersten Testtour jedes Mal erarbeiten: Hier ein paar Schritte vor, da ein paar Schritte zurück – die Erfahrung war eine völlig andere als mit einem Standard-Zoom. Ein bisschen frustrierend zu Beginn, aber auch sehr faszinierend zum Schluss.
  2. Sie fördern die Kreativität. In Anbetracht des fehlenden Zooms muss ich mir stets was Neues einfallen lassen, um meine Bilder interessant wirken zu lassen. Statt ständig am Zoom-Ring herumzudrehen, experimentiere ich lieber mit dem Motiv, lasse mir Zeit, lerne dazu.
  3. Dass Festbrennweiten meistens klein und leicht sind – gerade im Vergleich zu ihren Zoom-Geschwistern – habe ich oben ja schon erwähnt. Durch ihre Festlegung auf eine Brennweite sind sie eben keine Kompromisslösungen und können somit meist kompakter gebaut werden.
  4. Sie sind lichtstark. Wie erwähnt, kommt mein M.Zuiko 17mm mit einer Blende von F1.8 daher. Das ist noch mal deutlich mehr als mein eh schon lichtstarkes M.Zuiko 12-40mm Pro, das »nur« eine durchgehende Blende von F2.8 besitzt. (Übrigens gibt es das 17mm sogar noch als F1.2-Variante, aber hier laufen meiner Meinung nach sowohl Gewicht als auch der Preis aus dem Ruder.) Damit ist es für Low-Light-Situationen bestens geeignet, also für kurze Belichtungszeiten mit niedrigem ISO-Wert in dunklen Umgebungen.
  5. Sie haben meist eine bessere Abbildungsleistung als Zoom-Objektive. Das hier erwähnte 17mm-Objektiv gewinnt zwar nicht den Schärfepreis, dennoch ist die Bildqualität tadellos (vor allem die Lichtsterne haben es mir angetan). Und grundsätzlich gilt dieser Punkt eben schon, da Festbrennweiten eben, wie gesagt, keine Kompromisslösungen sind, sondern spezialisiert weil fixiert auf ihre Brennweite.
  6. Sie sind günstig. Okaaay, sie sind nicht günstig. Meines zumindest war nicht günstig. Aber oft sind sie es schon, besonders, wenn man zum Vergleich ein Zoom-Objektiv heranzieht, das bei selber Brennweite eine ähnlich niedrige Offenblende besitzen soll. Gerade im hohen Brennweitenbereich werden die Preise für vergleichbare Zoom-Objektive schnell vierstellig. Daher ist es manchmal lohnenswerter, lieber eine lichtstarke Festbrennweite zu kaufen als ein teures Zoom, das man sowieso meistens nur für dieselben Motivarten verwendet.

Die erste Testtour

Weil ich in letzter Zeit nicht so recht zum Fotografieren kam, war ich schon etwas gefrustet, schließlich wollte ich das neue Objektiv ausgiebig testen. Das Sternspurfoto aus dem letzten Post habe ich zwar auch schon damit aufgenommen, aber dafür habe ich es ja eigentlich nicht gekauft.

Am Sonntag jedoch war endlich etwas Zeit. Ich ließ nichts anbrennen und fuhr also zum Alexanderplatz, um ein paar Testfotos aufzunehmen. In dem Getümmel dort findet sich eigentlich immer was zum »Knipsen« und falls nicht, soll es dort ja diesen komischen Turm geben. Hier also das Resultat. Besonders gefällt mir übrigens der einheitliche Bildlook, der durch die immer gleiche Brennweite entsteht.

Sternspuren statt Sternschnuppen

In Berlin haben Hobbyfotografen es nicht leicht, wenn sie in der Perseidennacht auf Sternschnuppenjagd gehen. Die Lichtverschmutzung ist so hoch, dass selbst bei Neumond mit bloßem Auge fast gar keine Sterne zu erkennen sind. Da ich nun aber die Kamera schon parat hatte, dachte ich, versuche ich mich doch an was anderem: Am Fotografieren von Sternspuren nämlich.

Diese bekommt man, wenn man sein Himmelsmotiv (zu) lange belichtet: Statt Sternen hat man wegen der Erddrehung plötzlich kleine Schweife im Bild. Je nach verwendeter Brennweite tritt dieser Effekt früher oder später auf. Faustregel für die Belichtungszeit, wenn man diese Schweife nicht haben will: 500 / Brennweite * Cropfaktor der Kamera.

In meinem Fall wollte ich sie aber haben, also stellte ich die Belichtungszeit auf 30 Sekunden. Genug für mich, um Sternspuren statt nur Sterne einfangen zu können. Da mein verwendetes 17mm-Objektiv (34mm KB-Äquivalent) eine Anfangsblende von F1.8 hat, konnte ich den ISO getrost auf dem niedrigsten Wert belassen (200 in meinem Fall) und musste später nichts entrauschen. Die Kamera nahm so definitiv mehr Sterne auf, als ich mit meinen Augen wahrnehmen konnte.

Gut Sternspur will Weile haben.

Da nun 30 Sekunden aber natürlich noch längst nicht genug sind, um wirklich lange Sternspuren einfangen zu können, muss man ziemlich viele Bilder machen. Meine Olympus OM-D E-M10 hat glücklicherweise einen sehr feinen Modus, der dies für mich übernimmt: Alle 30 Sekunden wird ein Foto aufgenommen. Die Lichtunterschiede werden jeweils nur ins erste Foto »gemalt«. Dies geschieht so lange, bis ich die Aufnahme unterbreche. Ich habe also eine geschlagene Stunde belichtet und kam so wohl auf 120 Einzelfotos für meine Aufnahme. Ganz schön frisch draußen, wenn man so lange herumsteht. 😉 Falls deine Kamera einen solchen Modus übrigens nicht hat, musst du tatsächlich viele, viele Einzelfotos aufnehmen und diese hinterher mit einer Software zusammenfügen. Das geht bspw. mit Photoshop oder mit Startrails. In diesem Fall brauchst du aber unbedingt einen Fernauslöser, um nicht zu verwackeln.

Immer auf den Vordergrund achten

Weil ich nun von der Dachterrasse aus keine besonders schöne Kulisse habe, entschied ich mich, die Hausdächer gegenüber als Vordergrund zu verwenden. Denn wie immer gilt: Ganz ohne Vordergrund sind auch Fotos von Sternspuren relativ langweilig. Mit 30 Sekunden bei Offenblende waren die beleuchteten Fassaden und das Laternenlicht natürlich gnadenlos überbelichtet. Daher nahm ich hinterher ein letztes Bild mit Blende F10 und 10 Sekunden Belichtungszeit auf. Dadurch bekam ich einen hübschen Lichtstern in der Laterne (einen schönen Vordergrund ergibt das alles immer noch nicht, aber immerhin).

Anschließend arbeitete ich die Lichter in Lightroom etwas heraus und fügte beide Bilder in Photoshop zusammen. Dafür maskierte ich die zweite Aufnahme und malte nur die korrekt belichteten Häuser in mein Ursprungsbild.

Sicher kein Jahrhundertfoto, aber für den ersten Versuch, wie ich finde, gar nicht mal so schlecht. 🙂

Kamerakauf: Die richtige für mich?

Wer mit dem Fotografieren beginnt, muss sich noch längst keine Kamera kaufen. Unzählige Menschen fotografieren mit dem Smartphone und dass die Ergebnisse sich mit den heutigen Geräten durchaus sehen lassen können, weiß jeder, der mal intensiver auf Instagram unterwegs war. Dennoch: So richtig will es sich (zumindest für mich) doch erst nach Fotografie anfühlen, wenn auch eine »echte« Kamera zur Hand ist. Weil das vielen so gehen wird, beginnt für die meisten vermutlich die Reise mit dem Kamerakauf. Doch welche ist da die richtige?

Größer gleich besser?

Als ich anfing, habe ich erst mal zwei Wochen oder so in die Recherche gesteckt. Ich weiß noch, dass ich seinerzeit hauptsächlich die beiden Platzhirsche Nikon und Canon im Auge hatte. Warum? Weil deren Marketing wohl was richtig gemacht haben musste und ich vermutlich auch dachte, größer sei gleich besser. Ich wollte allerdings auch nicht zu viel Geld in den ersten Kamerakauf investieren, schließlich wusste ich damals nicht, ob ich am Ball bleiben würde. Also machte ich mich im Einsteigersegment schlau – etwas, was nicht unbedingt immer empfehlenswert ist, aber darauf komme ich gleich noch mal zurück. Meine Wahl fiel schließlich auf eine Nikon D3200. Damit war ich im Nikon-Lager. Grund? Die Canon-Einsteigerkameras werden bezüglich der Haptik oft mit dem Attribut »billiges Plastik« bedacht. So was wollte ich ja nun gar nicht. Alle anderen Hersteller hatte ich gar nicht erst in Betracht gezogen.

War die Nikon die richtige Kamera für mich. Nun … jein. Das Gute ist, der Sensor produziert wirklich sehr schöne Ergebnisse bis zu ISO-Werten von maximal 1600 (wie ich finde). Aber das ist ab einem bestimmten Preis eigentlich immer der Fall. Außerdem ist die Kamera nicht mit Funktionen überladen. Anfänger können sich aufs Wesentliche konzentrieren und haben dennoch genug Einstellmöglichkeiten, sobald sie über die »Knipsphase« hinausgewachsen sind.

Weniger schön, aber das ist rein subjektiv: Die Kamera hat keinen Klapp- oder Schwenkbildschirm. Will man Bilder aus der Froschperspektive aufnehmen oder Makroaufnahmen bewerkstelligen, dann ist ziemliches Verrenken angesagt, um noch durch den Glassucher gucken zu können oder auf dem lahmen Bildschirm was erkennen zu können. Zudem ist das mitgelieferte Kit-Objektiv zwar okay, aber mehr auch nicht (wie meistens). Relativ schnell fehlten mir zudem elementare Funktionen wie eine Spiegelvorauslösung für unverwackelte Aufnahmen vom Stativ aus. Daher ist, wie ich finde, das Einsteigersegment eben doch nicht immer das beste. Außerdem ist die »kleine« Nikon immer noch eine verdammt große Kamera (zumindest in meinen kleinen Händen) – besonders dann, wenn auch noch ein dickes Objektiv dranhängt. Im Resultat blieb die Nikon dann doch häufiger zu Hause als dass ich sie mitnahm. Wie will man so dazulernen? Richtig, gar nicht.

Kamerakauf, zweiter Versuch

2017 kaufte ich eine andere Kamera. Ging ich dieses Mal systematischer vor? Nein, im Gegenteil. Der zweite Kauf war eine reine Bauchentscheidung – zufällig eine gute. Und wiederum wohl das Resultat guten Marketings. Nach dem Besuch des Olympus Perspective Playground, einer reinen Werbeveranstaltung der Firma Olympus, wo man deren Kameras umsonst ausprobieren kann, kaufte ich direkt die OM-D E-M10 Mark II. So wenig eingängig der Name auch ist, so schön ist doch das Gerät – ein wahrer Handschmeichler, womit wir wieder bei der Bauchentscheidung wären. Ich kannte wenige Eigenschaften des Geräts, wusste vom Ausprobieren nur, sie war wahnsinnig klein, sehr leicht, fühlte sich wunderbar passend für mich an und hatte so ungefähr den besten Bildstabilisator des Universums.

Seit diesem Kauf sind diverse Objektive bei mir eingezogen, einiges an Zubehör und ich fotografiere, was das Zeug hält. Weshalb? Weil die Kamera erstens so kompakt ist, dass ich sie einfach immer die Tasche stecken kann und sie mir zweitens (viel wichtiger) einfach Spaß macht.

Probieren geht über studieren

Was ich damit sagen will: Falls ihr zufällig gerade über dieses Blog gestolpert seid, weil ihr mit dem Gedanken des Kamerakaufs spielt, dann guckt nicht einfach die Wertelisten durch und lest Erfahrungsberichte. Menschen sind unterschiedlich und haben eben auch unterschiedliche Bedürfnisse, wenn es ums Fotografieren geht. Nur weil eine Kamera den besten Sensor am Markt hat, muss es nicht heißen, dass sie für euch die richtige ist. Wenn das Ding mit aufgeschraubtem Objektiv so viel wiegt wie ein Kleinwagen und ihr sie deswegen regelmäßig im Schrank lasst, bringt euch das wenig.

Geht in den Laden, probiert die Dinger ruhig aus. Oft gibt es auch die Möglichkeit, Kameras zu leihen. Hab ich selbst noch nicht gemacht, würde ich dieses Mal vor einer größeren Investition aber tun (oder wieder zu einer Werbeveranstaltung gehen). Gebt nicht zu viel Geld aus. Wer willens ist, so ungefähr 300 Euro zu investieren, bekommt auf jeden Fall ein gutes Gerät, mit dem sich prima Bilder machen lassen, ganz egal, ob der Hersteller nun Nikon, Fujifilm oder Panasonic heißt. Die Kamera muss sich für euch passend anfühlen. Ist sie leicht oder schwer genug? Sind die Knöpfe gut zu erreichen? Wer das Ding später nicht gern in die Hand nimmt, hat schon verloren.

Lasst euch auch nicht einreden, ein größerer Sensor würde euch automatisch helfen, bessere Bilder zu machen. Größere Sensoren bedeuten auch immer größere und schwerere Objektive. Seid ihr auf Fototour, braucht ihr dann unter Umständen große Rucksäcke, die schwer beladen zur Rückenschmerzen führen. Oder wollt ihr sogar schweres Zeug? Auch gut, aber ebenso gut, wenn man das vorm Kamerakauf auch schon weiß.

Die Kamera ist nicht alles

Ein letzter und eigentlich ebenso wichtiger Punkt, wenn auch etwas theoretisch: Überlegt euch, was ihr so fotografieren wollt. Denkt ihr über Wechselobjektive nach? Falls ja, dann überschlagt ruhig mal, was die Dinger im Nachhinein kosten würden. Die Festlegung auf einen Hersteller ist auch fast immer die Festlegung auf ein System. Warum theoretisch? Weil man oft am Anfang ja noch gar nicht weiß, was man überhaupt alles später mal fotografieren möchte.

Falls ihr gar keine Objektive kaufen wollt, lasst euch bitte vom Händler vor Ort keine Spiegelreflex- oder Systemkamera aufschwatzen. Es gibt tolle Kompaktkameras, mit denen sich genauso professionell arbeiten lässt wie mit ihren großen Schwestern. Ist man mal über den Komplex hinweg, »nur eine kleine Kamera« zu besitzen, kann das sehr vorteilhaft sein.

Welche soll ich denn nun kaufen?

Falls ihr den Text bis hierher gelesen habt, sollte klar sein, dass ich hier nichts empfehlen kann oder werde. Würde ich die von mir erwähnte Olympus wieder kaufen? Aber ja! Würde ich sie euch empfehlen? Natürlich nicht. 😉

Vielleicht noch ein Schlussatz: Kauft nicht zu viel Zeug. Ich lese immer wieder von Leuten, deren erster Kamerakauf erst ein paar Monate zurückliegt und die schon eine »größere« kaufen wollen, um vermeintlich bessere Bilder zu machen. Die Bilder macht immer noch der Fotograf hinter der Kamera und erst, wenn ihr mit eurem Gerät definitiv unterfordert seid oder eine Funktion, die ihr uuunbedingt braucht, wirklich fehlt, wird es Zeit, über eine Neuanschaffung nachzudenken.

Berlin: Spaziergang durchs Regierungsviertel

Bei der aktuellen Hitze fällt es schwer, aktiv zu bleiben. Doch während die Sonne Berlin tagsüber derzeit lähmt, laden die lauen Abende zum einen oder anderen Spaziergang ein. Immer dabei natürlich die Kamera (und rein zufällig ein Stativ *hust*).

Wer Locations in Berlin sucht, wird schnell fündig. Und wer keine Zeit dazu hat, unternimmt einfach einen Abstecher ins Regierungsviertel. Zugegeben, die Fotomotive sind dann nicht wahnsinnig innovativ, aber schön anzusehen sind sie allemal. Netter Nebeneffekt: Wer wie ich schon länger in Berlin lebt, bekommt so die Möglichkeit, sich mal wieder wie einer der vielen Touristen zu fühlen.

Mondfotografie: So klappt’s!

Na gut, für den Blutmond 2018 kommt dieser Beitrag etwas spät, aber auch fernab einer spektakulären Mondfinsternis bietet der Mond doch immer wieder ein schönes Fotomotiv. Drum steige ich hier mal mit einem einfachen Post zur Mondfotografie ein, bzw. wie ich das eben mache.

Allgemeines zu Motiv und Kamera

Zuerst einmal ein paar grundsätzliche Dinge: Am besten kommt es natürlich, wenn man den Mond zusammen mit einem anderen Motiv in Szene setzt. Glücklich schätzen können sich diejenigen, die eine alte Burg auf einem Berg nebenan haben. Was erzeugt bitte mehr Stimmung? Alternativ böte sich auch die Silhouette eines einzelnen Baumes an, dann muss der Mond aber sehr tief stehen. Habt ihr beides nicht zur Hand, könnt ihr auch nur den Mond fotografieren, dann aber am besten nicht den Vollmond. Ein angeschnittener Mond sieht durch das Spiel von Licht und Schatten so viel interessanter aus.

So oder so, für beides gilt: Es wird auf jeden Fall ein Teleobjektiv benötigt. Ich sehe immer wieder Leute, die versuchen, den Mond mit dem Handy zu »knipsen«. Kann man machen, sieht dann halt scheiße aus. 😉 Handykameraobjektive sind weitwinklig, sie holen möglichst viel Raum ins Bild, was den Mond optisch wahnsinnig klein wirken lässt. Daher: Brennweiten ab 200mm (Kleinbild) sind Pflicht und ab hier gilt: Je mehr, desto mehr Detail, desto besser.

Aber kommen wir zum Wesentlichen: Ich verwende zum Fotografieren des Mondes entweder meine Nikon D3200 (APS-C-Sensor) mit einem 70-300mm-Objektiv von Tamron (105-450mm auf Kleinbild gerechnet) oder aber, und das in letzter Zeit eigentlich nur noch, die Olympus OM-D E-M10 Mk. II (Micro-Four-Thirds-Sensor) mit dem M.Zuiko 40-150mm (80-300mm auf Kleinbild gerechnet) von Olympus. Zugegeben, Letzteres ist nicht gerade optimal, wenn man den Mond wirklich groß aufnehmen möchte, aber eine längere Telebrennweite habe ich derzeit noch(!) nicht zur Hand.

Weshalb ich dennoch die zweite Konfiguration bevorzuge? Weil der Bildstabilisator in der Kamera so gut ist, dass ich kein Stativ benötige und der Autofokus hier (wie ich finde) besser funktioniert. Meine Mondfotos, genug Licht vorausgesetzt, verwackeln eigentlich nie. Und weil ich weder imposante Burgen noch einzelne Bäume hier herumstehen habe, habe ich bisher auch nur den Mond allein fotografiert und die Bilder hinterher zugeschnitten. Für Großdrucke taugt das wegen der zu kurzen Telebrennweite eher nicht, aber für Instagram und Co. reicht’s allemal und nette Collagen sind auch möglich.

Und los geht’s!

Zu Beginn stelle ich meine Kamera in den M-Modus, sodass ich Blende und Verschlusszeit selbst kontrollieren kann. Den ISO stelle ich aufs Minimum – bei der Olympus ist das leider nur 200. Bei der Verschlusszeit müsst ihr experimentieren. Da der Mond je nach Mondphase und Wolken unterschiedlich hell ist, kann es immer sein, dass ihr überbelichtet. Probieren hilft. Länger als 1/40 Sekunden würde ich allerdings nicht belichten, da der Mond sich ja (in diesem Fall leider) auch weiterbewegt und das Ergebnis unscharf geraten würde. Wenn ihr wirklich nur den Mond im Bild haben wollt, könnt ihr die Belichtungsmessung in der Kamera auch auf Spot stellen. Dann wird in der Mitte des Bildes die Lichtmessung durchgeführt. Hier sollte sich dann auch der Mond befinden. Eine korrekte Belichtung wird so einfacher, der Himmel wird im Foto vollständig schwarz erscheinen. Entsprechend kann es nun gut sein, dass die Kamera 1/300 Sekunde oder kürzer anzeigt. Prima, damit verwackelt nichts. Ich habe auch schon Mondfotos mit 1/800 Sekunde hinbekommen. Bei einem Vollmond kann es sogar mal 1/2000 Sekunde sein. Die Unterschiede sind hier krasser als man denken würde, wenn man nur zum Himmel hochschaut.

Die Blende stelle ich meist fest auf F5.6 oder F7.1. Der Grund ist, dass die Kamera im Blendenautomatik-Modus bei Spotmessung ggf. eine zu hohe Blende wählen würde. Das Bild wäre dann zwar vielleicht richtig belichtet, aber bei einer zu hohen Blende käme die Beugungsunschärfe hinzu. Die möchte man beim Fotografieren des Mondes auf jeden Fall vermeiden. Sollte also die Überbelichtungswarnung auf dem Kamerabildschirm blinken, stellt nicht die Blendenzahl höher ein, sondern verringert die Verschlusszeit.

Tja, das war auch schon das Geheimnis. Als nächstes zoome ich soweit rein, wie es das Objektiv zulässt. Dann versuche ich, den Mond mit dem Autofokus zu erwischen. Falls das nicht klappt, nehme ich auch schon mal den manuellen Fokus zur Hand. Könnt ihr die Schärfe nicht gut genug einschätzen, dann nehmt auf jeden Fall eine Fokuslupe hinzu. Manche Kameras bieten auch Fokus Peaking an. Scharfe Bereiche werden dann auf dem Bildschirm der Kamera schraffiert dargestellt. Das klappt aber beim Mond nicht gut, da sowohl Himmel als auch Mond »unendlich« weit weg sind und entsprechend immer beides scharf wäre. Resultat wäre ein komplett schraffiertes Vorschaubild. Hat eure Kamera weder Fokuslupe noch Fokus Peaking, dann müsst ihr manuell arbeiten und habt hoffentlich viele Karotten gegessen.

Hier ein paar Beispiele aus meinem Fundus:

Hello again!

Tada! Hier bin ich wieder. Für alle, die hier zufällig landen sollten und sich denken: Hä, wieso denn wieder? – Nun, an derselben Stelle gab es schon einmal ein Blog meinerseits, damals ganz ohne das Thema Fotografie, überhaupt komplett themenlos, eine Textwiese, wo ich palaverte, wie mir der schreiberische Schnabel gewachsen war.

Warum nun also Fotografie? Ganz einfach, seit einigen Jahren ist sie ein Hobby meinerseits und so ungefähr innerhalb des letzten Jahres zu meinem größten Hobby überhaupt avanciert. Ich mache das alles aber tatsächlich auch nur zum Spaß. Ich verdiene mit meinen Bildern keinen einzigen Cent und auch bekomme ich keinerlei Geld von irgendwem für irgendwelche Aussagen. Sollte ich hier also mal was empfehlen, dann liegt das einfach daran, dass ich davon überzeugt bin und ich meine Erfahrungen daher gerne teilen möchte.

Wie geht’s jetzt hier weiter? Ich werde, wann immer Zeit und Lust eine Einheit bilden, über Fotografiethemen plaudern. Das können Motive sein, Ausflüge, Techniken oder auch Kamerakram. Außerdem werde ich so nach und nach ein paar Galerien mit meinen derzeitigen Lieblingsbildern ergänzen, denn was wäre denn bitte ein Fotoblog ohne Fotos?

In diesem Sinne viel Spaß beim Mitlesen und allen, die ebenfalls gern fotografieren, gut Licht!