Frühblüher mit langen Brennweiten fotografieren

Da ich gerade ein paar Tage am Stück frei, habe ich die Zeit genutzt, um ein paar Frühblüher zu fotografieren. Letztes Jahr habe ich den Moment verpasst, also habe ich das dieses Jahr schon mal ein wenig nachgeholt.

Wer an Blumenfotos denkt, hat wahrscheinlich entweder bunte Blütenfluten aus der Smartphone-Knipse im Sinn oder aber detailreiche Makrofotos. Anders geht’s jedoch auch, nämlich mit langen Telebrennweiten. Weil ich eigentlich geplant hatte, Vögel zu fotografieren, war ich abermals mit dem Panasonic Leica 100-400mm unterwegs, sodass ich auch gar keine andere Wahl hatte.

Die Vögel waren heute allesamt etwas schläfrig und gaben langweilige Motive ab. Gerade als ich mich enttäuscht Richtung Zuhause aufmachen wollte, entdeckte ich am Rande eines kleinen Birkenwäldchens einige Frühblüher: Aus dem grünen Gras lachten mich doch glatt Schneeglöcken an, da konnte ich nicht widerstehen.

Frühblüher: Auf Augenhöhe mit dem Motiv

Die Olympus OM-D E-M1 Mark II ist zusammen mit dem Panasonic Leica ein ziemlicher Kaventsmann und ohne Stativ nicht ganz einfach ruhig zu halten, vor allem aus der Hocke! Denn hier ein Tipp zur Güte: Fotos von Blumen sehen selten schön aus, wenn man von oben »draufballert«. Ich versuche immer, einigermaßen auf dieselbe Höhe zu kommen wie mein Motiv (die Regel gilt eigentlich fast immer). Nur so entsteht im Bild so etwas wie ein Vorder- und Hintergrund; in diesem Fall »zerläuft« beides in Unschärfe, wodurch die Frühblüher besonders schön herausgearbeitet werden.

Und als hätte sie mich für meine Beobachtung belohnen wollen, schaute auch die Sonne ganz kurz durch die Wolken, sodass sogar noch etwas Lichtstimmung ins Spiel kam. Nächstes Mal nehme ich aber trotzdem zumindest mein kleines Tischstativ mit!

Ohne Stativ
Gar nicht so leicht, mit 400mm eine scharfe Aufnahme aus der Hand hinzubekommen. Da das Stativ fehlte, musste mein Fuß als Unterlage herhalten. 😉 Einigermaßen im Fokus ist letztlich aber dennoch nur das dritte Schneeglöckchen von rechts.
Frühblüher: Schneeglöckchen im grünen Gras
Auch im Hochformat durchaus ein schönes Motiv!
Frühblüher: Von der Sonne geküsst
Für einige Sekunden warf dann auch die Sonne ihr Abendlicht auf die Blümchen.
Versunken im Gras
Optisch versinken die Schneeglöcken förmlich im satten Grün.

Kurztest: Das Panasonic Leica 100-400mm

Ich hatte mir zum Jahreswechsel vorgenommen, wieder etwas mehr hier zu bloggen, also los geht’s. Vor einigen Wochen habe ich mir in weiser Voraussicht auf unseren nächsten Urlaub an der Müritz das Panasonic Leica 100-400mm f4-6.3 gekauft. Mit einem aktuellen Straßenpreis von fast 1.500 Euro kein Schnäppchen für mich als Hobbyfotograf. Aber da die Linse erstens gerade im Angebot war und zweitens Panasonic eine nette Cashback-Aktion laufen hatte, konnte ich letztlich nicht widerstehen.

Grundsätzlich bevorzuge ich Olympus-Objektive, eben weil meine Kameras vom selben Hersteller sind. Dummerweise hat Olympus aber aktuell kein derart flexibles Super-Teleobjektiv im Sortiment. Entweder kauft man dort das M.Zuiko 40-150mm f2.8 Pro, oder das 300mm f4 Pro. Letzteres wäre dann noch einmal doppelt so teuer wie die Panasonic-Variante und zudem eine Festbrennweite. So gesehen relativiert sich natürlich der hohe Preis. 😉 Insgesamt aber schön, dass man als Micro-Four-Thirds-Nutzer immer die Wahl zwischen mehreren Anbietern hat, egal welche Kamera man verwendet.

Stabilisiertes Metall

Nach dem Auspacken war ich wieder mal positiv überrascht. Das optisch schlicht gestaltete Objektiv ist komplett aus Metall gefertigt. Es wirkt direkt, als könnte man damit Einbrecher erschlagen. Über einen Schalter lässt sich der übrigens sehr, sehr zügig arbeitende Autofokus auf mindestens 5 Meter begrenzen. Außerdem lässt sich über einen weiteren Schalter die Bildstabilisierung an- und abschalten. Diese ist, nebenbei bemerkt, in den oberen Brennweitenbereichen deutlich effizienter als die ansonsten hervorragende Stabilisierung in den Olympus-Kameras. Wer eine Panasonic-Kamera verwendet, kann deren Stabilisierung mit der des Objektivs kombinieren. Bei Olympus-Kameras geht das leider nicht, was sehr schade ist.

Auch sonst lässt sich ausstattungstechnisch nicht meckern. Panasonic liefert eine Schelle mit, mittels der sich das Objektiv auf einem Stativ befestigen lässt. Leider muss man selbst eine Arca-Swiss-Schnellwechselplatte drunterpappen, weil die Schelle sonst nur das übliche Schraubgewinde bietet. Immerhin lässt sie sich um 90 Grad drehen, sodass man bequem vom Quer- ins Hochformat wechseln kann, wenn die Kamera auf einem Stativ steht. Neben dem fast schon obligatorischen Objektivköcher wird weiterhin eine Streulichtblendenverlängerung mitgeliefert. Am Objektiv selbst ist bereits eine kurze Blende befestigt, die sich vor und zurückfahren lässt. Die Verlängerung schraubt man dann bei Bedarf einfach dazu. Eine merkwürdige Konstruktion, wie ich finde, aber wenig störend.

Das Panasonic Leica: Ein Kompromiss aus Gewicht und Lichtstärke

Das Panasonic Leica wiegt fast 1 Kilo und ist damit mein mit Abstand schwerstes Objektiv. Was nach viel klingt, ist gemessen an der Brennweite aber ein Fliegengewicht. 100-400mm am Micro-Four-Thirds-Sensor sind immerhin 200-800mm im Kleinbild! Hier wöge ein vergleichbares Objektiv locker ein paar Kilo mehr. Fairerweise muss man dazu sagen, dass selbiges für die Blende von f4-6.3 gilt, was die Tiefenschärfe (Oder Schärfentiefe? 😉 ) angeht. Man bekommt also den Look einer Linse mit f8-12.6. Damit gewinnt das Bokeh keinen Preis in Sachen Cremigkeit, aber die 400mm (800mm) bieten immer noch erfreulich viel Hintergrundunschärfe – für meine Ansprüche einstweilen genug.

Ein Nachteil der hohen Blendenzahl ist natürlich die Lichtstärke an sich: Während meines Testlaufs war der Himmel recht wolkenverhangen und grundsätzlich wirkte der Tag sehr dunkel. Bei einer Blende von f6.3 auf 400mm kommt man, sofern man beispielsweise Vögel fotografieren möchte (worauf die Linse ja abzielt), schnell an die Grenzen dessen, was ISO-technisch auf Micro Four Thirds erträglich ist: Grundsätzlich gehe ich nie über ISO 1600 und der Wert war fix erreicht. Ich hatte aber den Eindruck, dass das entstandene Bildrauschen deutlich weniger drastisch ist als bei billigeren Objektiven im selben ISO-Bereich. Da haben die Ingenieure von Panasonic und Leica echt gute Arbeit geleistet.

Scharfe Bilder

Ebenso, was die Schärfe angeht: Als Olympus-Nutzer ist man da ja ohnehin etwas verwöhnt, weil hier selbst die günstigen Objektive schon wunderbar scharf bis an den Rand abbilden. Aber das Panasonic Leica muss sich hier echt nicht verstecken. Auch chromatische Abberationen konnte ich kaum feststellen, allerdings hätte ich das in dem Preissegment und mit einem Leica-Stempel drauf auch so erwartet. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und hoffe, in den nächsten Tagen noch mal bei besseren Lichtbedingungen fotografieren zu können. Bis dahin lasse ich ein paar ausgewählte Bilder für sich sprechen:

Ente beim Putzen
Mit 800mm auf Kleinbild gerechnet konnte ich wenig genug weg bleiben, um das Kerlchen nicht beim Putzen zu stören.
Panasonic Leica 100-400mm: Tiefenschärfe
Wie man sieht, ist das Bokeh immer noch brauchbar, auch wenn es etwas ruhiger sein könnte.
Panasonic Leica 100-400mm: Krähe mit chromatischen Abberationen
Hier erkennt man, wenn man genau hinschaut, kleinere Farbsäume am Rand der Krähe. Diese halten sich aber in Grenzen.
Pferdchen beim Lunch
Auch dieses Pferd (Ist es ein Pony?) ließ sich von mir nicht stören.
Erwischt!
Diese Gans fühlte sich trotz meiner Entfernung offenbar dann doch beobachtet.
Ich sehe dich!
Und das Schaf blökte ordentlich vor sich hin, weil es wohl nicht fotografiert werden wollte. Hab ich trotzdem gemacht. 😉
Spatz nach dem Fressen
Der kleine Spatz hat vergessen, seinen Schnabel nach dem Essen zu säubern.
Panasonic Leica 100-400mm: Paradedisziplin Vogelfotografie
Mit ordentlich Brennweite lassen sich auch Kleinstvögel ausreichend groß abbilden.

Test: Laowa 7,5mm f/2

Disclaimer: Das hier beschriebene Laowa-Objektiv habe ich selbst gekauft. Ich wurde nicht beauftragt und möchte lediglich meine Erfahrungen teilen. Ferner sind jegliche Links zu Shops keine Affiliate-Links.

Nachdem ich jetzt schon einige Male darüber geklagt habe, in gewissen Situationen kein Ultraweitwinkel-Objektiv zu besitzen, habe ich nun endlich doch zugeschlagen. Wer im Micro-Four-Thirds-Universum zu Hause ist, hat hier im Wesentlichen drei Hersteller zur Auswahl: Olympus, Panasonic und Laowa. Den Spoiler gibt der Titel vor: Es ist das Laowa geworden. Warum, das erkläre ich im Folgenden.

Wer die Wahl hat

Wie gesagt, man hat im MFT-Bereich im Prinzip drei Linsen zur Auswahl, wenn man sich ein Ultraweitwinkel-Objektiv anschaffen möchte:

  • das Olympus M.Zuiko 7-14mm f/2.8 Pro
  • das Panasonic LUMIX G Vario 7-14mm f/4
  • das Laowa 7,5mm f/2 C-Dreamer

Da ich aktuell ausschließlich Olympus-Kameras verwende, tendiere ich auch zu den wirklich hervorragenden Objektiven desselben Herstellers. Hier allerdings war mir die Olympus-Variante dann doch zu unpraktikabel. Das M.Zuiko wiegt über ein halbes Kilo, ist verdammt groß und am schlimmsten: Durch die herausstehende Frontlinse lassen sich nur sperrige Filtervorrichtungen anbringen, falls man mal Langzeitbelichtungen aufnehmen möchte. Außerdem ist es mit über 1000 Euro auch nicht eben ein Schnäppchen.

Das Panasonic kostet mit aktuell ca. 700 Euro deutlich weniger, ist kleiner und leichter, fiel aber trotzdem recht schnell aus dem Rennen. Durch die Blende von f/4 ist es praktisch für Nachtaufnahmen von Sternenhimmeln ungeeignet. Und wofür kauft man sich denn so ein Ultraweitwinkel-Objektiv, wenn man dann keine Sterne fotografieren kann?

So wurde es das Laowa. Die Blende von f/2 ist perfekt, die Linse ist klein, leicht, hat ein Filtergewinde(!) und kostet gerade mal halb so viel wie das Olympus-Pendant.

Weltmeister im Federgewicht

Als das Objektiv bei mir ankam, war ich über den kleinen Karton doch einigermaßen überrascht. Zuerst einmal ist das Laowa deutlich edler verpackt als etwa die Olympus-Schwestern. Wenn man Objektive eines rein chinesischen Herstellers kauft, ist man ja leider doch immer noch ein wenig skeptisch. Nach dem Auspacken verschwand aber auch der letzte Zweifel, was die Verarbeitung an sich angeht: Das Objektiv ist vollständig aus Metall gearbeitet. Selbst die kleine Streulichtblende ist aus Metall. Der Fokusring ist angenehm schwergängig und auch der gerasterte Blendenring klickt beim Verstellen angenehm.

Warum ein Blendenring? Das Laowa ist komplett manuell. Es gibt keine elektronische Kommunikation zwischen Objektiv und Kamera. Bei einem Ultraweitwinkel-Objektiv ist das zu verschmerzen, denke ich. Bei der Brennweite von 7,5mm ist sowieso fast immer alles im Fokus und auch die Blende verstellt man eher selten, wenn die Lichtsituationen sich nicht plötzlich krass ändern.

Und wie klein und leicht es ist! Als MFT-Fotograf ist man kleine Objektive ja gewöhnt, aber ein so kleines Objektiv mit dieser Brennweite ist dann doch schon sehr überraschend. Das Laowa gehört definitiv zu meinen kleinsten Objektiven und mit gerade mal 170 Gramm auch zu den leichtesten. Ich hab es direkt mal an meine kleine OM-D E-M10 Mark II angeschlossen. Die beiden ergeben ein ideales Gespann, das man auch gern länger um den Hals tragen kann.

Ideales Gespann: Das Laowa an der OM-D E-M10 Mark II. Wirkt hier fast schon groß, aber …
… mit meiner wirklichen kleinen Hand lässt sich erahnen, wie klein Kamera und Objektiv wirklich sind.

Das Laowa im Test

Zum Ausprobieren habe ich mich erst mal einfach ans geöffnete Badezimmerfenster gestellt. Gegenüber ist eine Baustelle. Die vielen Details eignen sich prima, um bspw. die Randabbildungen der Linse beurteilen zu können. Ich habe mit jeder Blendenstufe des Objektivs, die übrigens von f/2 bis f/22 reichen, ein ähnliches Bild gemacht.

Fazit: Bei voll geöffneter Blende ist die Mitte bereits ausreichend scharf, die Ränder dagegen erscheinen recht weich. Das ist bei Ultraweitwinkeln allerdings nicht ungewöhnlich. Bei f/4 bis f/5.6 ist die Schärfe auch an den Rändern deutlich annehmbarer. So richtig knackig wird’s schon der heftigen Verzerrung wegen aber nie. Bis f/11 fand ich die Ergebnisse immer noch sehr annehmbar, auf f/16 oder gar f/22 würde ich dagegen, wenn möglich, verzichten. Hier wird das Bild dann auch der Beugungsunschärfe wegen doch etwas weicher. Aber auch das sieht man gerade in der Mitte nur, wenn man wirklich nah ans Bild heranzoomt.

Krass ist die Vignette. Bei f/2 sind’s, glaubt man einschlägigen Seiten, ganze 2,5 Blendenstufen. Also das sieht man wirklich, also wirklich, wirklich deutlich. Blendet man auf f/4 oder f/5.6 ab, sieht die Sache schon viel besser aus. Ganz verschwindet die Vignette aber nie. Nichts, was man mit Lightroom nicht entfernen kann, aber dazu gleich noch mal mehr. Mit Schraubfiltern sieht die Sache übrigens noch schlimmer aus. Da ich bereits einen Filtersatz besitze, der aber ein deutlich größeres Gewinde besitzt, habe ich mir für nicht mal 10 Euro einen sehr schmalen Step-Up-Ring von 46mm (Durchmesser des Laowa) auf 62mm bestellt. So musste ich erstens keine neuen Filter kaufen und zweitens hält sich die zusätzliche Vignette in Grenzen, da die Ränder der großen Filter nicht als zusätzliche Abdunklung im Bild landen. Bei kleinen Filtern mit 46mm hätte die Sache ganz anders ausgesehen.

Chromatische Aberrationen sind natürlich an den Rändern ein Thema, was beim Ultraweitwinkel in der Natur der Sache liegt. Die sind über alle Blenden gleich ausgeprägt, fallen aber nicht allzu stark störend ins Gewicht. In Lightroom lassen sie sich per Klick problemlos entfernen.

Bleibt noch was zur »Tonne« zu sagen. Man scheint beim Laowa deutlich mehr Wert auf die kompakte Bauform gelegt zu haben als auf eine saubere optische Korrektur im Objektiv. Denn obwohl es sich um eine Festbrennweite handelt, lässt sich doch eine deutliche tonnenförmige Verzerrung an den Bildrändern wahrnehmen. Bei gewissen Landschaftsaufnahmen mag das egal sein, für Architekturfotos aber beispielsweise geht das gar nicht. Auch hier muss man also hinterher nacharbeiten und verliert dann natürlich ein klein wenig Brennweite, was ich aber nicht so schlimm fand.

Da Bilder oft mehr sagen als tausend Worte, hier meine Testbildstrecke. Die Bilder sind verkleinert, aber man sieht sehr schön die Vignette und in Teilen auch die Verzerrungen.

Weitere Fotos und Fazit zum Laowa

Hier noch eine kleine Auswahl der Fotos, die ich auch kurzen Touren machen konnte. So richtig tolles Licht wollte während meiner Tests nicht herrschen. Die Bilder habe ich in Lightroom bearbeitet. Sowohl die Vignette als auch die Verzerrung habe ich korrigiert. Leider hat Lightroom noch immer kein Profil für das Laowa an Bord, sodass ich mir ein Preset für Blende f/5.6 gebastelt habe. Das ist für mich erst mal in Ordnung.

Dramatische Wolken
Schöne Landschaften haben wir hier nicht so viele, schöne Wolken dafür umso häufiger.
Laowa: Ultimativer Filtertest
Hier hatte ich einen ND1000- und einen ND8-Filter gleichzeitig im Einsatz. Man beachte die kaum sichtbare (weil herausgerechnete) Vignette oben links und rechts.
Laowa: Ultraweitwinkel im Einsatz
Dinge im Vordergrund erscheinen teilweise absurd groß, so wie diese beiden nicht allzu großen Steine.

Neben Natur- und Landschaftsaufnahmen spielen Ultraweitwinkel-Optiken eine wichtige Rolle in der Architekturfotografie. Also habe ich auch diesbezüglich ein wenig herumgespielt. Ein Dank geht an dieser Stelle an meine Freundin, die nie murrt, wenn ich alle fünf Meter anhalte, um nach Motiven zu schauen. 😉

Das Shell-Haus
Für Architekturen wie das Shell-Haus in Berlin bietet sich die geringe Brennweite geradezu an.
Eingang zum Shell-Haus
Diese Aufnahme entstand bodennah. Stürzende Linien wirken hier besonders drastisch.
Upper West
Ein gern genommenes Motiv in Berlin ist das Upper West am Banhof Zoo. Auch hier mittels kurzer Brennweite in ganz neuer Perspektive. Sogar das Waldorf-Astoria nebenan ragt noch locker ins Bild.
Upper West mit Laterne
Mit dem Laowa bekommt man so viel mehr aufs Foto als mit den herkömmlichen MFT-Brennweiten ab meist 12mm.

Und damit es nicht ganz so schwarzweiß ist, hier noch ein paar spontan geschossene Bilder aus der Berliner Innenstadt.

Einkaufszentrum am Potsdamer Platz
Endlich kann auch ich solche Aufnahmen machen. Ich freue mich auf die nächste Stadttour.
Laowa: Ungewöhnliche Perspektiven
Durch die extrem kurze Brennweite bekommen Räume optisch viel mehr Volumen.
Aus der Hüfte
Langzeitbelichtungen (hier 0,5 Sekunden) aus der Hand gelingen mit der Brennweite von nur 7,5mm locker ohne Stativ.

Bleibt abschließend zu sagen, dass ich bisher wirklich viel Spaß mit dem Laowa hatte. Die Brennweite lässt schon sehr außergewöhnliche Bilder zu, man muss aber auch lernen, damit umzugehen. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Urlaub und auf meine ersten Gehversuche in der Milchstraßenfotografie.