Ich liebe es, Vögel zu beobachten. Ist vielleicht so ein Ding, wenn man älter wird, aber die Piepmätze sind in all ihrer Vielfalt einfach toll anzuschauen. Und natürlich fotografiere ich sie auch gerne. Wenn ich hier am Stadtrand raus in die Natur gehe, sehe ich die prächtigsten Vögel immer dann, wenn ich keine Kamera dabei habe, ist ja klar. Aber manchmal hab ich dann doch Glück, wenn ich mal das schwere Equipment durch die Gegend schleppe.
Und mit Glück meine ich nicht mal, dass ich auf die schrillsten Vögel treffe, die sich hier finden lassen, sondern es können auch ganz einfache Situationen sein: Eine krächzende Krähe vor einem schönen natürlichen Hintergrund, eine badende Stockente, deren nasses Gefieder im Sonnenlicht glitzert, ein Graureiher, der gerade einen Fisch fängt. Oder eben auch mal einen Vogel ablichten, den ich sonst nur höre, aber nie sehe. Alles schon gehabt, wenn auch selten.
Auch in den letzten Tagen und Wochen hatte ich mal wieder ein wenig Glück.
Da wären etwa die spielenden Nebelkrähen, die ich neulich im Landschaftspark beobachten konnte.

Und die beiden Neuntöter, die ich bisher nur mit der Vogelstimmen-App aufgezeichnet hatte und die mir nun aber endlich mal vor die Linse kamen.


Dann hätten wir noch die Fütterung des Rauchschwalbennachwuchses auf dem Dach eines Gebäudes.


Und dann war da noch der Star, der im Licht der Sonne so schön bunt schillerte.

Ich hege bei meinen Aufnahmen nicht den Anspruch, preisverdächtig tolle Fotos zu machen – das können andere besser. Wie so oft geht es um den Moment mit mir und der Natur. Um die Möglichkeit, die Szene mit der Kamera einzufangen, und wenn mir das dann gelingt, wenn die Abbildung scharf ist, der Fokus auf dem Auge sitzt und die Bildkomposition nicht komplett Grütze ist – Bingo!
Wenn ich einen Grund suchen müsste, mit dem Fotografieren weiterzumachen, das wäre er.

0 Kommentare zu “Einfach Vögel knipsen”